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Gäste Blog / Martin & Doc.. im Wolfsbarsch – Fieber!!

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Vielen Dank euch beiden, für den nächsten Gäste Blog!!!

Kurzbericht & Ruten Review:

Tailwalk Outback NS866ML (Reiserute). Wegen des andauernden Hochwassers an Rhein/Waal etc. hatten wir uns erneut auf eine WoBa Tour in den Europoort verabredet. Diesmal noch etwas früher los da vor zwei Wochen am Samstag auch nur morgens Bonnies gefangen wurde.

3:00 Abfahrt kurz vor 6 die ersten Würfe gemacht.

Selbe stelle, ca. 3 Stunden nach höchstem Wasserstand. Dieses Mal wollten wir noch mobiler sein und uns nicht festfischen.

Daher schon um 6:30 erstes Blut – vom Angler.

Wieder einmal ausgerutscht und diesmal leider in die scharfkantigen Muscheln gegriffen. Ausgerecht der rechte Zeigefinger wo ich dich die neue Spinning Combo testen will. Kurz verarztet und wieder ans werfen. Ich hatte mich grade ca. 200m von meinem Angelpartner entfernt da schrie er „Fisch !“. Rute aus der Ferne noch krummer als bei seinem letzten PB. Also wieder ein Sprint über die Steine. Komisch wie schnell das mit Adrenalin immer geht , während man sonst fast schleicht und trotzdem ausrutscht. Zusammen haben wir den WoBa sicher landen können.

6:44 Uhr erster Fisch für John Doc Rokk und schon wieder einer neuer PB mit 64cm.

Ich bleibe diesmal etwas näher dran ca. 50m entfernt. Sage nach ca. 20 Würfen: „letzter Wurf dann Wechsel ich den Spot“. Köder klatscht aufs Wasser, 2-3 Kurbelumdrehungen. Rums, und die neue Rute ist krumm. Den Biss auf ca. 40 m Entfernung bestens übertragen, der WoBa fühlt sich stark an, die Rute meistert es souverän.

7:07 Uhr mein erster Fisch ist gelandet und kämpft immer noch und macht mir das abharken schwer.

Dieser WoBa mit 57cm hatte mächtig Kraft und war auf Krawall aus. Wir arbeiten und etwas weiter am Ufer entlang ich bin mal wieder vorgeeilt. Mein Angelbuddy schreit schon wieder „Fisch“. Ich sprinte erneut. Ein „kleinerer“ mit 40 kommt zum Vorschein, lässt sich sicher und schnell abhaken. 7:37 Uhr.

Ich wandere an meinen alten Spot und wechsel erneut den Hardbait um möglichst viel mit der Rute zu testen. Grad den ersten Wurf gemacht. Schreit es erneut „Fisch“. Ich bin schon durchgeschwitzt vom ständigen Rennen, eile aber erneut zum landen herbei.

7:46 ein 54cm WoBa.

Und wieder zurück zu meinem Spot, leider tut sich nichts mehr obwohl wir fleißig werfen und Strecke machen. Als ich mal wieder richtig weit weg bin : „Fisch !“. Erneuter Sprint, aber halber Strecke schreit er „ab“. Ich geh trotzdem hin. Leider hat es den Harken aufgebogen und der Fisch war wohl noch stärker als die vorherigen. Einen potenziellen PB verloren. Alle Fische vom meinem Angelbuddy wurden auf den LuckyCraft Pointer 100 SP gefangen in einem sehr natürlichen Design. Ich hatte auf ein ähnliches Design gefangen allerdings mit einem Maria Princess 130f, den ich leider später verloren habe.

Zur Rute:

Die Tailwalk Outback NS866ML hat eine Länge von 8‘6“ also 2,62cm. Das maximale Wurfgewicht von 30g macht sie souverän mit. Die angegebene Schnurklasse von 14lb halte ich für sehr gering angesetzt. Ich habe ähnliche Ruten mit gleich großen Ringen die bis # PE2 angegeben sind also leicht die 22lbs Schnurklasse knacken könnten. Das traue ich auch dieser Rute zu. Da es meine möglichst leichte Reisekombi für den anstehenden Mittelmehrurlaub werden sollte habe ich sie „nur“ mit einer Daiwa Ballistic LT 2500 gepaart. Darauf passten nämlich perfekt die # PE1, 170m Sunline High Carrier 6 mit 16lbs Tragkraft. Damit ist die Rute etwas Kopflastig, ist sie aber auch mit der kaum schwereren Ballistic LT 4000. Das Packmaß ist beeindruckend gering ! 47,5cm ist nichts. Ich habe sie Rute zuhause mehrfach zusammengesteckt und auseinander gebaut nur um mich zu freuen wie aus der kleinen Hülle mehr als 2,60m Rute werden. Die Steckverbindungen passen alle perfekt, ich habe sie relativ stark zusammengeschoben um ein verdrehen beim werfen oder drillen zu verhindern. Dies ist auch den gesamten Angeltag über nicht geschehen. Auch nicht im Drill mit dem durchaus zornigem 57cm WoBa.

Die Aktion der Rute ist wie beschreiben mit „fast“ eher schnelle. Die läd sich beim werfen gut auf und selbst mit der kleinen Rolle ließen sich absolut alle Köder auf wurfweite bringen. Meistens mehr als benötigt und auch ohne große Kraftanstrengung.

Um Drill macht die Rute was sie soll. Federt Kopfschläge und fluchten mit dem oberen Drittel das Blanks ab, hat jedoch reichlich Rückgrat um auch noch größere Fische zu dirigieren. Alles in allem ein klarem Empfehlung dieser Rute und ich werde mehr Reiseruten dieser Serie kaufen.

Mehr Berichte vom Mittelmeer mit dieser Rute gibt’s in 1-2 Wochen.

Danke an Rob Staigis für alles beigebrachte.

 

About RobStaigis

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