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Gäste Blog / Europoort von Florian

Europoort / Wolfsbarsche

(Der Gästebeitrag von Florian, vielen Dank mein Lieber)

Freitag morgen ging es also los und nach knapp 5 Stunden fahrt sind wir direkt ans Wasser. Und es sah gleich vielversprechend aus. Strömung war da – Fisch aber nicht. Wir fischen ein langes Stück Ufer entlang einer Kante ab, aber es tut sich nichts. Niemand interessiert sich für unsere Wobbler oder Gummifische.

Also wechseln wir die Stelle und finden am nächsten Spot eine wirklich extrem harte Strömungskante und etwas trübes Wasser. Zwischen den Steinen sehen wir kleine Jungfische umherziehen. Ich sage zu meinem Kumpel: „Wenn ich Wolfsbarsch wäre, würde ich a genau hier stehen!“….und keine Minute später kommt bei ihm der Einschlag. Die Bremse kreischt und der Fisch geht richtig heftig ab. Zum Glück geht alles gut und wir können den Fisch sicher landen. Ein absoluter Traumstart mit einem Fisch von etwas mehr als 60cm. Köder war der Fiiish Crazy Sandeel.

Der Rest des Nachmittags ist dann recht schnell erzählt, es tut sich nämlich gar nichts mehr. Nach einer Pause geht es dann in die Nacht.

Allerdings war auch das nicht von Erfolg gekrönt. Wir haben viele Hänger und Abrisse und so gar keinen Fischkontakt. Um 1 Uhr beenden wir den ersten Tag. Mit einem tollen Fisch sind wir trotzdem sehr zufrieden.

Am nächsten Tag fischen wir mit zwei Freunden aus Holland. Wir probieren es wieder an diversen Spots aber es will sich keiner der Wölfe zeigen. Erst am letzten Spot des Tages gab es dann plötzlich Bisse. Und der Verdacht lag schnell nahe, dass Finten am Platz sind. So war es auch und wir können jeder den Tag noch mit etwas Fisch beenden. Eigentlich wollten wir noch mal in der Nacht los, aber wir waren recht kaputt und wollten dann lieber früh am nächsten morgen los. Das Abendessen war dann endlich der holländische Klassiker Frikandel.

Sonntagmorgen ging es wie geplant recht früh los. Das Wetter war ein Traum, feinste Morgensonne, 20 Grad und leichter Wind. Der erste Spot sieht auch gleich schön aus, recht klares Wasser, eine schönes Strömungskante, perfekt. Wir fischen beide mit Wobblern und die Stimmung schreit nach Fisch. Zunächst tut sich allerdings nichts. Nach vielleicht einer Dreiviertelstunde dann bei mir der Biss und der Fisch hängt.
Die Rute ist sofort Krumm und der Fisch nimmt etwas Schnur. Es folgt ein kurzer, aber spannender Drill an der Steinpackung und dann kann auch ich endlich meinen ersten Wolfsbarsch des Wochenendes landen. Ich bin super happy wie man auf dem Foto sieht.

Wir fischen weiter aber es tut sich zunächst nichts. Ein paar Meter weiter werfe ich den Wobbler weit in das Hafenbecken….wieder ein Biss aber der Fisch steigt nach ein paar Sekunden aus. Ich werfe nach, wieder ein Biss und dieses Mal hängt er. Ein etwas kleinerer Barsch, der schnell zurück darf.

Keine 5min später schnappt sich wieder einer der Wölfe meinen Wobbler. Wolfsbarsch Nummer 3:

Mein Kumpel fischt die ganze Zeit mit seinem Wobbler an der selben Stelle….aber nichts. Also sage ich zu ihm: „Hier, nimm mal meinen Wobbler“ und wir hängen den Wobbler an seine Rute. Erster Wurf…..und Rumms! Jetzt hat auch er seinen Fisch.
Ich fische derweil des selbe Wobblermodell nur jetzt in Schockfarbe. Zunächst tut sich nichts mehr und die Fische scheinen den knalligen Wobbler bei dem sonnigen Wetter nicht zu mögen. Doch dann steigt noch mal einer bei mir ein, sogar ein etwas Besserer mit 50cm.

Mittags geht es dann wieder an ein paar Spots des Vortages. Eigentlich habe wir gute Bedingungen, ablaufendes Wasser, das Wasser ist nicht zu trüb und nicht zu klar, sonniges Wetter. Wir suchen Spot für Spot ab, aber es will einfach kein Wolfsbarsch zupacken. Egal was wir probieren, einfach nichts. Also fahren wir noch mal zum Erfolgsspot des morgens. Allerdings zeigt sich hier ein ganz anderes Bild. Es ist kaum Strömung da. Wir fischen beide mit den selben Wobblern wie am morgen, aber nichts. Nach einer gefühlten Ewigkeit hat mein Kumpel dann doch einen Biss aber nach einem kurzen Drill verabschiedet sich der Fisch wieder. Also beschließen wir einen letzten Spot aufzusuchen, den Fintenspot von Tag zuvor. Vielleicht sind hier ja nun die Wölfe. Aber leider auch hier Fehlanzeige. Mein Kumpel bekommt immerhin noch mal ein paar Finten an den Haken, allerdings stiegen sie alle im Drill aus.

Das war es dann auch. Noch mal eine Stärkung mit Pommes & Frikandell und dann gings zurück in die Heimat.

Es war ein tolles Wochenende im Europoort und wir sind richtig im Wolfsbarschfieber.


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