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Blog: die Gegebenheiten ändern sich…

Wolfsbarsche an der Nordseeküste, die Gegebenheiten ändern sich…

Seid ich, um ca. 2000 dem Angeln auf Wolfsbarsch mehr Aufmerksamkeit schenkte, hat sich immer einiges geändert. Nicht nur die Kunstköderangelei, das Tackle und die Köder haben sich immer weiter entwickelt, ob man jetzt dadurch mehr fängt lassen wir mal dahingestellt. Aber wir können heute deutlich variantenreicher fischen, und vor allem auch an Spots, wo wir uns vor Jahren noch schwer getan haben und uns deutlich mehr einfallen lassen mussten als heute.

Aber nicht nur an unserem Tackle ändert sich ständig etwas, auch am Meer, vor allem an unserer Nordsee. Da der Nordsee – Grund fast ausschließlich aus Sand besteht verändert sich an der Uferregion so einiges. Vor allem merken es die Angler, die auf den Nordseeinseln regelmäßig fischen, von dort hört man öfters das sich die Gegebenheiten oder die Fangausbeute ändert, mal schlechter mal besser. Aber auch von Anglern die in den Niederlanden, z.B. Zeeland fischen, kommen fast identische Aussagen. Nur woran macht man es fest? Einige vermuten das die Bestände sich regulieren oder weniger kommerzielle Fischerei betrieben wird… . Zur letzteren Vermuten lässt man sich schnell hinreißen, aber meist hat auch ein Wörtchen die Natur mit zu reden. Vor allem höre ich von Anglern die viel ausprobieren, neue Spot suchen oder an bekannte Spots andere Techniken ausprobieren. Das sich deren Spots im laufe der Jahre verschieben, wo sie noch vor zwei Jahren gut gefangen haben, läuft es immer schleppender. Oder wo man nur mal etwas ausprobieren wollte, läuft es wie geschnitten Brot.

Also Freunde immer schön in Bewegung bleiben, dann klappt es auch besser mit den Erfolgen. Vor allem wenn man direkt an der Nordsee fischt und nicht in und um Häfen, muss man sich oft was einfallen lassen. In den Häfen bleibt es meist gleich, die Spots verändern sich kaum.

Ich wünsche euch noch eine erfolgreiche, zweite Saisonhälfte und das ihr auch ans Wasser kommt.

Euer

Rob

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5 comments

  1. Christine Witzigmann

    Hier auf Wangerooge musst du jedes Jahr wieder schauen wie die Priele verlaufen, wo sich vor der Buhne wieder eine Sandbank gebildet hat, usw. Nur an wenigen Spots ändert sich hier nix. Und das Tackle ändert sich hier auch nicht wirklich. Wir kommen alle immer wieder zurück auf die altbewährten Sachen, liebste Grüsse

    • Hi Christine,
      ich sag ja auch nicht das es überall so ist, aber vielleicht wäre es mal Zeit was anderes zu probieren.
      Auf einer euerer Nachbarinseln wird viel herumprobiert und so neue Spots entdeckt aufgrund ausprobieren. 😉
      Viele Grüße nach Wangerooge
      Rob

  2. Hallo Rob,

    kann ich als Fazit dieser recht früh endenden Saison dreifach unterstreichen! Es scheint, dass die gesamte Wolfsbarschpopulation, zumindestens im Bereich Oosterschelde, komplett endlich vom Autiismus geheilt ist.

    Hallo Rob,
    man mußte viele Stellen abangeln für auch dieses Jahr geile Traumfische bis knapp 70cm und zum Teil während einer gut funktionierenden Session mehrfach Methoden, Köder und auch Angeltiefen ändern um das Dutzend vollzumachen. Eigentlich schon fast cooler und spannender als letztes Jahr, aber nur noch 50% so ertragreich. Wasser war zu kalt, Wetter zu schlecht….freue mich schon jetzt auf Endspurt und nächste Saison. Die Menge an Fisch lässt einen weiteren Rückgang für nächstes Jahr vermuten, kann aber auch gut sein, dass die Hauptmenge unterhalb der Biskaya „hängengeblieben“ ist oder die Brexit – Tommies haben richtig zugeschlagen. Was meinste?

    Gruß

    Marco

    • Hallo Marco,
      der Bestand wird sich so schnell nicht erholen. Die Mengen an Fisch, die wir vor fast 20 Jahren in der Oosterschelde hatten, werden nicht mehr kommen. Die Spots ändern sich dort fast jedes Jahr, angefangen von der Mündung (die immer mehr versandet) bis Brunsisse (auch dort versandet der größte Teil immer schneller). Aufgrund der Versandung, ändern sich auch die Strömung deutlich. Mag ein Grund sein, dass man in einer Gezeitenperiode die Taktik mehrfach ändern muss… ist mir auch aufgefallen.

      Zum Raubbau in den Winterstandplätzen… im letzten März, waren dort erstmals zwei Gigatrawler unterwegs. Eines der Schiffe fuhr für einen deutschen Reder. Die Engländer und Franzosen fischen immer noch mit ihren kleinen Booten. Machen zwar auch viel kaputt, aber was Anfang diesen Jahres dort abging, war mehr als kriminell. Die Beiden Gigatrawler waren dort knapp 2 Wochen unterwegs.

      PS: das Wasser hat immer noch angenehmen Badetemperatur, die Saison läuft noch mindestens bis Ende Oktober an den Schelden. Im Europoort bis Anfang Dezember, wenn es so bleibt.

      Grüße Rob

  3. HI Rob, jepp ich hoffe auch auf den Zug Richtung Süden unmittelbar anne Küstenlinie….leider allerdings echt mau gerade. Nur Minis bis max. 50, eher Mitte 45 und auch rar.drei, vier pro Session. ABER fett und richtig leggggga! So long….

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